Weihnachten in Südamerika
Das Weihnachtsfest hat in Südamerika eine große Bedeutung: fast 90 Prozent der Bevölkerung ist katholisch. Weil es zur Weihnachtszeit warm ist, wird alles mit Blumen geschmückt, als Weihnachtsbäume dienen Pinien oder Palmen.
Der Höhepunkt des Weihnachtsfestes ist Heiligabend am 24. Dezember. Hier trifft sich die ganze Familie zu einem großen Essen mit kaltem Buffet sowie Schweine- und Rindfleisch. In Argentinien ist der Weihnachtskuchen „Pan Dulce“ ein Muss. Um 0 Uhr werden kleine und große Geschenke verteilt. Das Schenken wird in Kolumbien mit El Niño Jesus (Christkind), in Chile mit einem Viejo Pasquero (alter Hirte) und in Brasilien mit dem Papai Noel (Weihnachtsmann) in Verbindung gebracht, wobei die letzteren beiden Santa Claus in vielem gleichen. Südamerikanische Weihnachtsmänner kleiden sich den Temperaturen entsprechend leichter und haben sich eine Reihe von Hilfsmitteln wie Trampolinen und Leitern angeeignet, um nachts in die Häuser einzudringen. In Argentinien erhalten die Kinder ihre Geschenke am Dreikönigstag, wenn sie ihre Schuhe unter ihrem Bett lassen, damit sie von den drei Weisen auf dem Weg nach Bethlehem mit Süßigkeiten gefüllt werden. Weihnachtslichter sind ein fast universeller Bestandteil des Weihnachtsfestes und wegen der sommerlichen Witterung sind besonders in brasilianischen Städten weihnachtliche Feuerwerke sehr beliebt.
Feliz Navidad y un prospero año 2011!
Fantastische Festtage und ein glückliches Jahr 2011 wünscht Stephanie








